Der römische Donau Limes
Die österreichische Kulturlandschaft ist noch heute - mehr als 1500 Jahre nach dem Abzug der letzten Romanen - nachhaltig von der fast fünfhundertjährigen Anwesenheit der Römer geprägt.

Viele Städte im ehemaligen Limesbereich liegen dort, wo die Römer ihre Verwaltungszentren und ihre Kastelle zum Schutz gegen die Babaren nördlich der Donau errichtet hatten; römische Verkehrsachsen lassen sich in den meisten Fällen im modernen Straßennetz nachverfolgen.
Über der Erde sind nur relativ wenige Monumente erhalten. Unter der Erde treffen wir fast allerorts auf Spuren unserer Vorfahren.
In vielen ehemaligen Limesorten wurden Regionalmuseen gegründet oder bestehende Ausstellungen neu gestaltet; so etwa in Enns.

Auszug aus "Der römische Limes in Österreich" Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien
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